Gemeinsam Medienpolitik gestalten: Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) behandelt gemeinsame Angelegenheiten der Landesmedienanstalten außerhalb ihrer Zulassungs- und Aufsichtsaufgaben und ist für die Wahrnehmung der Interessen der Mitgliedsanstalten auf nationaler und internationaler Ebene zuständig.

Sie unterhält außerdem den Informations- und Meinungsaustausch mit Rundfunkveranstaltern und behandelt gemeinsame Angelegenheiten im Bereich der audiovisuellen Medien. Die DLM holt Gutachten zu Fragen ein, die für die Aufgaben der Mitgliedsanstalten von grundsätzlicher Bedeutung sind. Sie ist Beobachtungs- und Analyseorgan für grundsätzliche Programmentwicklungen und medienpolitische Entwicklungen.

Die DLM setzt sich aus den gesetzlichen Vertretern (i.d.R. die Direktorinnen und Direktoren sowie die Präsidentinnen und Präsendenten) der 14 Landesmedienanstalten zusammen. Am 01. Januar 2018 hat Cornelia Holsten, als Direktorin der Brema, den Vorsitz der DLM für 2 Jahre übernommen. Themen wie Barrierefreiheit, Plattformregulierung und Werbung auf Social Media Plattformen werden ihre Arbeit als DLM Vorsitzende in den kommenden Jahren stark prägen.

Jedes Jahr veranstaltet die DLM ein Symposium zu verschiedenen Facetten der Medienregulierung mit hochkarätigen Referenten aus Politik und Medienwirtschaft. Das letzte Symposium hat am 28. März 2019 in Berlin stattgefunden. Hier ging es um die Generation Z als unbekanntes Wesen im Ad Tech Kosmos und was Medien, Marketing und Werbung brauchen, um die neue Zielgruppe zu erreichen.
 
Das Ziel ist eine moderne, zukunftsfähige Medienregulierung. Darum sind hochrangige Experten eingeladen, mit denen gemeinsam erarbeitet wird, welche neuen Regulierungsmodelle relevant und tragfähig sind und wie sinnvolle Vorgaben für eine Angebots- und Anbietervielfalt aussehen können.

Hier erfahren Sie hier mehr über das DLM-Symposium der Medienanstalten 2019.