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Grimme-Institut und (bre(ma beteiligen sich mit eigenen Workshop-Sessions auf den VideoDays 2016

Nicht wenige betrachten YouTube heutzutage als Leitmedium der Jugendlichen. Und wer die VideoDays in den letzten Jahren besucht hat, ahnt: Da könnte etwas dran sein. Gängige Studien unterfüttern diesen Trend bereits mit Zahlen. Die Popularität von Webvideos geht jedoch vielfach einher mit teils prekären Inhalten und einem oftmals unbedarften Umgang mit Werbung auf YouTube, welche die Aufsichtsbehörden immer wieder beschäftigt haben.

Das Grimme-Institut und die Bremische Landesmedienanstalt wollen hier ansetzen und beteiligen sich mit eigenen Workshopsessions im Rahmen der Qualifizierungsangebote für YouTuber: „Creator Day & VideoDays Academy“ am 18. August in Köln (Die Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Straße 39), die im Vorfeld der diesjährigen VideoDays am 19. und 20. August 2016 stattfinden und sich gezielt an Macher wenden.

Das Grimme-Institut versucht hier, über aktuelle Beispiele zu Fragen medialer Verantwortung zu kommen und diese mit den YouTubern vor Ort zu diskutieren. Konkret wird es um mitgefilmte Streiche auf YouTube gehen; den sog. Pranks. Sie sorgen für enorme Klickzahlen, lösen bei älteren Zielgruppen aber oftmals Irritation aus und haben in Einzelfällen bereits zu Verurteilungen geführt: „Talkin'bout Pranks and Co.!“ so der Titel - mit Lars Gräßer, wiss. Mitarbeiter und Pressesprecher, und Aycha Riffi, Leiterin der Grimme-Akademie.  

Die (bre(ma klärt in einer Session über Werbung in sozialen Medien auf. Es ist kein Geheimnis, dass ein großer Indikator für Erfolg der YouTuber Echtheit bzw. Authentizität ist. Ehrlichkeit ist auch dann gefragt, wenn es um Werbefragen geht. An prominenten Beispielen wird Direktorin Cornelia Holsten zeigen, dass nicht gekennzeichnete Produktplatzierungen oder Sponsorings nahezu immer negative Konsequenzen der Fans nach sich ziehen und wie man dies als Anbieter vermeiden kann.

Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach: „Uns liegt am Herzen, Qualitätsfragen immer wieder auch mit den Machern zu diskutieren. Mit den sozialen Webvideo-Netzwerken ist hier ein neuer Bereich entstanden – vielfach eine neue Herausforderung, die wir gerne annehmen.“

(bre(ma-Direktorin Cornelia Holsten: “Wo Werbung drin ist muss auch ‚Werbung‘ drauf stehen. Der Fall Pewdiepie hat uns gezeigt, was alles passieren kann, wenn man nicht ordentlich kennzeichnet.  Wir haben da vorgesorgt und für alle deutschen YouTuber ein Frage-Antwort-Papier erstellt. Unsere FAQs im Umfeld der Videodays direkt der Creator-Szene vorzustellen zu können, ist einfach eine tolle Gelegenheit!“

Weitere Informationen: https://goo.gl/4CGvvk

Fragen zur Medienmitteilung: Bremische Landesmedienanstalt (brema)

Öffentlichkeitsarbeit
Julia Heimlich
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